Regie: Claude Sautet
Die Dinge des Lebens
Der erfolgreiche Architekt Pierre Bérard (Michel Piccoli) hat einen schweren Autounfall. Während er schwer verletzt im Gras liegt, zieht sein Leben an ihm vorbei: seine Geliebte Hélène (Romy Schneider), die sich eine gemeinsame Zukunft mit ihm wünscht, seine Ex-Frau Catherine (Léa Massari), sein Sohn Bertrand (Gérard Lartigau). Pierre kann sich nicht entscheiden zwischen den beiden Frauen, zwischen zwei Lebensentwürfen. Erst im Angesicht des Todes erkennt er die Bedeutung all der kleinen Dinge, die sein Leben ausmachen – und trifft eine Entscheidung.
💯 Shelfd Einordnung von Leya Lourenco
„Die Dinge des Lebens" (1970) von Claude Sautet erzählt von verpassten Chancen und ungewagten Gefühlen. Mit ruhiger Kameraführung und der nicht-linearen Erzählweise erleben die Zuschauer*innen hautnah mit, wie sich Pierres Erinnerungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verflechten – Momente der Zärtlichkeit, des Zweifels, der kleinen alltäglichen Gesten. Michel Piccoli spielt überzeugend den zerrissenen Architekten, während Romy Schneider die leidenschaftliche Hélène verkörpert.
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