Von Pedro Almodóvar
Parallele Mütter
Nachdem sie ihre Babys zur Welt gebracht haben, lernen sich die beiden Erstlingsmütter Janis (Penélope Cruz) und Ana (Milena Smit) zufällig im Krankenhaus kennen. Während Janis in der Mitte ihres Lebens steht und sich ohne Reue auf die Mutterschaft freut, ist Ana erst 17 Jahre alt und wird von extremer Unsicherheit geplagt. Zwischen den beiden Alleinerziehenden entsteht eine unerwartete, innige Bindung, die ihre Leben fundamental zeichnen wird.
💯 Shelfd Einordnung von André Pitz
Pedro Almodóvars „Parallele Mütter" (2021) ist eine komplexe Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Rolle und dem Selbstverständnis von Müttern. Es geht um die unbändige Kraft dieser Frauen, die jeden einzelnen Tag Sisyphos zu übertrumpfen scheinen und einen Wahnsinnsbrocken bis zur Spitze des Berges wuchten. Das verflechtet Almodóvar klug mit der spanischen Geschichte, in denen weiterhin Traumata liegen, für deren Aufarbeitung wiederum Mütter kämpfen.
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