Damit niemand raten muss, was das hier ist: ein Werbetext. Ganz unten steht eine Bitte um Geld, und dazwischen steht, wofür.
Wir suchen in den nächsten acht Tagen 50 Menschen, die das Shelfd Magazin mittragen, und diese Woche nehmen wir uns einmal den Platz, das deutlich zu sagen.
Vorweg für alle, die beim Wort „längerer Text“ reflexhaft etwas Schlimmes befürchten: Shelfd hört nicht auf. Es wird nur ein bisschen ehrlicher.
Was würde dir fehlen?
Anfang September habe ich euch eine neugierige Frage gestellt, deren Antwort ich selbst nicht wusste.
Die meisten von euch sind irgendwann wegen der Mediathekentipps hier gelandet. Seit dem Frühjahr bekommt ihr etwas anderes: ein Magazin mit Kolumnen, mit Streit darüber, ob etwas mit Liebe gemacht ist, mit Porträts von Figuren, die zwar keine echten Menschen sind, sich aber so anfühlen. Dafür hat sich kaum jemand von euch angemeldet.
Ein paar hundert Menschen sind daraufhin gegangen. Das verstehe ich. Mehr als sechstausend sind geblieben. Das habe ich bislang noch nicht so recht verstanden. Also habe ich gefragt:
Was würde euch fehlen, wenn das hier freitags nicht mehr käme?
36 Menschen haben geantwortet. Ein paar davon möchte ich stellvertretend teilen:
Die Erste liest seit Jahren jede Ausgabe von vorne bis hinten und schaut dabei fast nichts:
„Ich schaue fast keine Filme oder Serien. Allerhöchstens einmal im Monat zieht es mich vor den Bildschirm. Aber da ich kein Streamingabo habe, öffne ich dann immer die letzte Ausgabe des Newsletters und schaue eine der Mediathekenempfehlungen. Die würden mir fehlen, da ich so schon ab und zu Inhalte angeschaut habe, die ich sonst alleine nicht gefunden hätte.“ – Carla
Die Zweite hat sich um unseren Newsletter herum ein eigenes System gebaut:
„Mir würde die Grundlage für mein TV-Empfehlungsspeicher-Update fehlen. Eure Mail gehe ich immer durch und markiere mir in den Mediatheken bzw. bei den Anbietern, was mir interessant erscheint und ich noch nicht kenne – oder wieder sehen möchte!“ – Kirstin
Und die Dritte gibt weiter, was sie findet:
„Mediathekentipps, auf die ich selbst nicht kommen würde, und die mehr Substanz und Qualität haben als Netflix und Co, Highlights zum Weitergeben an meine um die 20-jährigen Kinder, die mehr streamen als ich, und ihnen die Öffentlichen näherzubringen, die Möglichkeit, das Beste aus meinen GEZ-Gebühren rauszuholen.“ – Anja
Erst beim abermaligen Lesen aller Antworten fiel mir auf, was in keiner einzigen steht…
Niemand schrieb, dass unsere Texte so schön geschrieben sind. Niemand nennt eine Kolumne, ein Format, einen von uns beim Namen. Was alle beschreiben, ist der gleiche Vorgang, nur mit verschiedenen Wohnzimmern drumherum: Da hat vorher jemand hingeschaut, und deshalb finde ich etwas, das ich allein nicht gefunden hätte.
Achtzehn von sechsunddreißig haben ungefähr das geschrieben. Einer hat in vier Worten gesagt, was ihm fehlen würde:
„Überblick und qualifizierte Einordnung.“ – Reinhart
Das ist es. Das ist die ganze Sache.
Das große Uff
Ein paar Tage vorher saß ich in einem Gespräch mit Stefanie vom Zeitgenossen-Podcast, die wir euch hier regelmäßig empfehlen. Auch sie spricht regelmäßig über Shelfd in ihrem Podcast. Plus: Sie liest den Newsletter und scrollt durch unser Archiv, wenn sie Inspiration braucht. Wenn man sich eine Bilderbuchleserin malen müsste, käme man ziemlich nah bei ihr heraus.
Dann fragte sie mich sinngemäß: Wie verdient ihr eigentlich Geld?
Sie wusste nicht, dass es bei Shelfd eine Mitgliedschaft gibt, die etwas kostet.
UFF.
Mein erster Gedanke war der bequeme: ich muss die Mitgliedschaft sichtbarer machen. Mehr Hinweise, bessere Buttons, ein prominenterer Platz auf der Website. Alles richtig, aber alles zu kurz gedacht.
Die unangenehmere Frage kam später am Abend. Warum sollte sie eigentlich Mitglied werden?
Ich konnte aufzählen, was Mitglieder aktuell bekommen. Ich konnte vorrechnen, wie viel das pro Woche ist. Und habe im Kopf die Stimmen gezählt, die mir längst sagen, wie wenig Zeit sie für alles haben. Ein Konflikt, den wir nicht mit noch mehr exklusiven Inhalten befeuern müssen…
Zwei Wochen später lag die implizite Antwort auf diese Frage in meinem Postfach. Sie kam von euch, und ich habe sie mir nicht ausgedacht.
Jemand hat es gesehen
Es gibt einen Unterschied, der klein wirkt und trotzdem alles verändert.
Wenn euch am Freitagabend eine Kachel vorgeschlagen wird, hat den Film niemand geschaut. Ein System hat berechnet, dass Menschen mit eurem Klickverhalten wahrscheinlich drangeblieben sind. Eine Vermutung über euer Verhalten, mehr steckt nicht dahinter.
Bei uns sitzt am Anfang jeder Empfehlung ein Mensch mit einer Fernbedienung. André, Leya, Althea, Julia, Ilka, Klaas oder ich. Wir haben die zwei Stunden tatsächlich auf der Couch verbracht, haben uns gelangweilt oder verliebt, abgebrochen und wieder angefangen, uns gestritten, ob das jetzt gut ist. Und dann schreiben wir auf, warum sich ein Abend damit lohnen könnte.
Das dürft ihr bestreiten. Vielleicht mögt ihr langsame Filme nicht, vielleicht liegen wir dann und wann daneben. Genau darin liegt der Wert: Ein Urteil kann falsch sein. Eine Berechnung ist nur wahrscheinlich.
Wir glauben, dass Abende besser werden, wenn vorher jemand hingeschaut hat.
Die Arbeit, die man nicht sieht
Auf den Startseiten der Streamingdienste begegnen uns Filme als Kacheln. Eine neben der anderen, austauschbar angeordnet, bereit, von der nächsten Reihe abgelöst zu werden.
Hinter jeder davon haben Menschen monate- oder jahrelang gearbeitet. Geschrieben, gespielt, recherchiert, finanziert, verworfen, neu gedreht, geschnitten, komponiert. Jemand wollte damit etwas auslösen und hat es irgendwann losgelassen.
Unser wichtigstes Entscheidungskriterium lautet seit Jahren darum: Ist das mit Liebe gemacht? (Im Kontrast zu: Wie viel Produktionsbudget steckt dahinter?)
Damit meinen wir keine makellose Hochkultur. Wir meinen spürbare Entscheidungen, eine eigene Perspektive, den Eindruck, dass da jemand genau diese Geschichte erzählen wollte.
Nur muss man solche Arbeiten erst einmal finden. Und da beginnt die zweite Sorte Arbeit, um die es hier geht. Die sieht man noch schlechter.
Die Mediatheken machen ihren Job ordentlich. Sie stellen bereit, was sie haben, und sie verlinken sogar aufeinander – wer beim ZDF nach der ARD-eigenen Tagesschau sucht, wird dort inzwischen fündig. Aber es ist niemandes Aufgabe, die eigene Bühne groß den anderen zu überlassen. Und schon gar nicht, quer über alle Häuser hinweg zu sagen, welcher der neuen Filme in dieser Woche der eine ist, für den sich dein Freitag lohnt. Oder welcher es eben nicht ist.
Verfügbarkeit ist keine Auswahl. Da ist eine Stelle offen, für die sich niemand zuständig fühlen muss.
Dazu kommt, dass das Regal nicht stehen bleibt. Ein perfektes Verzeichnis wäre in vier Wochen falsch, weil die Hälfte abgelaufen und eine neue Hälfte dazugekommen ist. Deshalb gehen wir sie jede Woche selbst durch – seit 2015 – und deshalb steht bei jedem Tipp dabei, bis wann er noch gestreamt werden kann.
Mehrere hundert Titel gehen da jede Woche rein. Eine Handvoll kommt raus. Der größere Teil der Arbeit ist Weglassen, und Weglassen sieht naturgemäß niemand.
Das macht auf Dauer etwas mit einem. Nach zehn Jahren kann in dieser Redaktion niemand mehr einen Film schauen, ohne im Kopf nebenbei den Satz zu formulieren, warum man ihn empfehlen würde, oder eben nicht. Eine leichte Berufskrankheit, gegen die wir uns nicht mehr wehren. Sie ist auch der Grund, warum wir uns über Filme streiten können wie andere Leute über Fußball.
Wenn dir am Freitag eine Handvoll Titel entgegenkommt, siehst du das Ergebnis.
Die große Arbeit ist das, was nicht drinsteht.
Einer schrieb, das sei jetzt „art pour l'art“
Nicht alle Antworten waren sonnig. Und das schärfste Feedback kam von Stefanies Podcastpartner Christoph (zusammen veröffentlichen sie „Die Zeitgenossen“ – hört mal rein). Seine direkte Kritik weiß ich darum als wohlwollend zu lesen:
„Mir kommt es seit der Umstellung so vor, als würdet ihr das machen, was IHR wollt, nicht, was der Leser will. Shelfd ist dadurch mehr zu einem Medienkunstprojekt geworden, art pour l'art. Das Problem, das ich als Zuschauer habe, ist das Überangebot, das ich nicht mit frustrierendem Trial and Error lösen will. […] Bei diesen konkreten Fragen helfen mir Feuilletonbeiträge darüber, wie eine Redakteurin sich beim Gucken einer bestimmten Serie fühlt, nicht so sehr.“ – Christoph
Das sitzt, weil die erste Hälfte stimmt. Ich baue hier gerade das, worauf ich ganz persönlich Lust habe. Ich habe mir zu Beginn des Jahres die Frage gestellt, wie ich Shelfd neu erfinden würde, wenn ich das Projekt auf einem weißen Blatt Papier noch mal ganz neu denken könnte. Und es dann genau so gebaut.
Wir gehen den eingeschlagenen Weg weiter, und zwar aus zwei Gründen.
Der erste: Es gibt sowas wie Shelfd sonst nirgends. Und ich habe wirklich gesucht. Es gibt Datenbanken, Bestenlisten, Kritikaggregatoren, Feuilletons und sehr gute Filmkritik. Es gibt niemanden, der jede Woche sagt: Wir sind sieben Leute mit unterschiedlichem Geschmack, so entwickelt sich dieser, wir haben das hier tatsächlich geschaut, und für euren Freitagabend würden wir euch jenes empfehlen.
Der zweite: In ein paar Monaten wird die Hälfte aller Empfehlungen, die dir begegnen, von irgendeiner KI geschrieben sein. Sie werden annehmbar klingen und womöglich knackiger formuliert sein, als das hier. Was sie nicht haben werden, ist jemanden, der zwei Stunden mit seiner Zeit dafür bezahlt hat und danach seinen Namen darunter setzt. Ich halte das nicht für Kunstgewerbe. Ich halte das neue Shelfd darum für die Sorte Ding, die man baut, *bevor* sie einen echten Unterschied macht.
Und dann die ehrliche zweite Hälfte auf Christophs Nachricht: Ich hätte auch gern mehr von all dem, was er vorschlägt. Vor allem mehr kreative Formate, die tief in die Auseinandersetzung gehen. Woran es hängt, steht weiter unten.
Was sich jetzt ändert
Als wir Shelfd im März neu gestartet haben, habe ich die Mitgliedschaft weiterhin über Zugang definiert. Einige Texte waren frei, andere nur für Mitglieder vollständig lesbar. Manchmal war der Text frei und ein weiterführender Baustein exklusiv.
Das war nachvollziehbar – aber hat sich nie richtig „richtig“ angefühlt. Und Stefanie hatte auch recht: Man scrollt wahnsinnig schnell vorbei an Dingen, die man einmal als nicht-interessant-für-mich abgespeichert hat.
Wir wissen längst, dass unsere Empfehlungen erst wirken, wenn sie gelesen, verschickt und bestritten werden können. Hinter einer Wand können sie das nicht.
Ab dieser Ausgabe ist darum alles offen. Jede Ausgabe vollständig, frei weiterleitbar, jeden Freitag. Das Archiv gehört dazu, inklusive dem Best-of der vergangenen zehn Jahre. Es verschwindet nichts mehr hinter einer Paywall, und das ist keine Aktion, sondern der neue Normalzustand.
Für Menschen, die in den vergangenen Monaten wegen des vollständigen Zugangs Mitglied geworden sind, verändert sich damit ein Versprechen. Das reden wir nicht klein. Alles Zugesagte gilt mindestens bis zur Verlängerung weiter, und wenn sich die neue Rolle für jemanden falsch anfühlt, finden wir eine faire Lösung. Eine Mail genügt.
Noch etwas ändert sich, das ich lieber selbst sage: Ab sofort stehen mindestens drei Themen in jeder Ausgabe statt fünf.
Was über die drei hinausgeht, entscheidet nicht meine Lust, sondern die Zahl im Kasten unten.
Ehrlich gesagt ist das weniger eine Änderung als ein Eingeständnis. Es gab dieses Jahr etliche Wochen mit drei Stücken – immer dann, wenn jemand krank war oder das Leben dazwischenkam. Wir haben die Ausgaben als Ausnahme abgetan. Ab jetzt werden sie zur Normalität. Mit mehr Beiträgen, wenn wir es schaffen.
Drin sind die Mediathekentipps – Perlen aus ARD, ZDF, Arte und den anderen, zu jedem ein Grund zum Einschalten für den Kopf und einen fürs Herz. Der Staffellauf, unsere Kolumne, künftig in voller Länge statt als Anriss: Sieben Menschen reichen sich die Fernbedienung weiter und sind sich erstaunlich selten einig. Und ein drittes Stück, das wechselt – darunter der Liebling der Woche, das Porträt einer Serienfigur, die uns nicht loslässt, oder ein Rückblick auf einen Hype, der vor drei Monaten noch alles war. (Was freitags genau passiert, steht hier.)
Drei Stücke, die wir uns leisten können, sind mehr wert als fünf, die an meiner Geduld hängen.
Was das kostet
Ich mache das hier inzwischen seit über zehn Jahren als Leidenschaftsprojekt. Mein Einkommen kommt aus Projektarbeit, nicht aus Shelfd. Was am Monatsende für die Redaktion fehlte, habe ich stets aus der eigenen Tasche draufgelegt.
Das mache ich gern, und ich beschwere mich nicht. Aber ich möchte nicht, dass es der Grund ist, warum es dieses Magazin gibt. Ein Magazin, das an der Geduld eines Einzelnen hängt, ist ein Magazin auf Zeit.
Deshalb einmal offen:
Exakt 1.031 Euro im Monat laufen an realen Kosten auf. Davon gehen 1.000 Euro an die Menschen, die freitags hinschauen, schreiben und begründen. Der Rest ist Technik, Mailversand und Statistik. Das Website-Hosting läuft über eine Lifetime-Lizenz, da kommt nichts mehr dazu.
Bei 263 Mitgliedern trägt sich das Magazin selbst.
263 klingt für ein Medienprojekt klein. Für mich ist es eine ziemlich schöne Zahl, weil man sie sich vorstellen kann. Sie passen ungefähr in einen schönen Kinosaal. Nicht das Multiplex mit den zwölf Leinwänden, sondern der eine große im Programmkino um die Ecke, in dem auch die Premieren stattfinden.
🪴 73 von 263 Plätzen sind besetzt.
Wir hatten schon mal ein paar mehr, aber nachdem wir all unseren bestehenden Mitgliedern einmal kündigen mussten, weil wir die alte Mitgliedschaftsverwaltung nach dem Umzug auf ein neues System nicht aufrechterhalten konnten, müssen wir sie jetzt alle neu für uns begeistern.
Und keine Sorge, es wird nicht eng im Saal. Auch bei 300 ist noch ein schöner Platz frei. 263 ist nur die Zahl, ab der ich aufhören kann, jeden Monat nachzurechnen.
Was unter den Tragenden passiert
Mitglieder bekommen nichts zu lesen, was ihr alle nicht auch bekommt. Sie kaufen uns auch keine Meinung ab: Ihr Geschmack muss nicht zu unserem passen, sie dürfen uns jederzeit widersprechen, und das ändert nichts an ihrem Platz. Christoph zum Beispiel wäre ein hervorragendes Mitglied.
Drei Dinge finden trotzdem nur dort statt. Der Shelfd Abend, anderthalb Stunden im Video-Call mit der Redaktion, in denen wir über die neuesten Kolumnen reden und ziemlich sicher irgendwann darüber, warum jemand eine Serie nach vierzig Minuten abgebrochen hat. Der Mitgliederbrief danach für alle, die nicht konnten. Und Einblick: woran wir arbeiten, was funktioniert hat, was wir wieder eingestampft haben und wie nah wir den 263 sind. Bei größeren Entscheidungen fragen wir vorher. Alles dazu lest ihr auf der Mitgliedschaftsseite.
Den ersten Abend probieren wir am 15. Oktober aus. Die Kamera darf aus bleiben, mitreden muss niemand, Zuhören ist ein vollwertiger Beitrag.
Und dann ist da noch etwas, das für alle alle gilt: Wir fragen euch. Immer wieder, mal zum Staffellauf-Thema, mal einfach so wie neulich. Die Mail ist der Rückkanal, den wir haben, und die schönsten Antworten holen wir zurück ins Magazin – als kleine Geschichten über Entdeckungen, Gespräche, Tränen, Erholung und gepflegten Widerspruch. Der Anfang dieses Textes ist der Beweis, dass das funktioniert.
Niemand hat sie darum gebeten
Anja, weiter oben, gibt unsere Highlights an ihre erwachsenen Kinder weiter, um ihnen die Öffentlich-Rechtlichen näherzubringen. Carla, die selbst höchstens einmal im Monat etwas schaut, hat den Newsletter über die Jahre mehrfach weiterempfohlen. Beide haben das getan, ohne dass wir je darum gebeten hätten. Wir hatten ihnen nicht einmal besonders gut erklärt, was sie da eigentlich weitergeben.
Das ist der Grund, warum das Magazin offen sein muss. Ein Tipp, den man nur nach Anmeldung lesen kann, ist kein Tipp mehr, sondern eine Hausaufgabe für den anderen.
Und weitergegeben werden selten ganze Ausgaben. Es sind einzelne Funde: der eine Film, bei dem jemand sofort an eine bestimmte Person denken musste. Das Magazin ist dabei nur der Umschlag.
So schließt sich der Kreis: Mitglieder ermöglichen die Redaktion. Die Redaktion schaut hin. Menschen finden etwas, das ihre Zeit verdient hat. Und weil sie es weitergeben können, ohne jemanden vorher zur Anmeldung zu schicken, findet es ab und zu noch einen Menschen mehr. Dieser wird eventuell Mitglied und trägt das Magazin für alle. Repeat.
Die Bitte
Wenn du bis hierher gelesen hast, weißt du jetzt, wofür eine Mitgliedschaft bei uns da ist. Sie hält das Magazin offen. Das ist alles, und das ist genug.
Es gibt sie in drei Stufen: 42, 54 oder 66 Euro im Jahr. Das entspricht 3,50, 4,50 oder 5,50 Euro im Monat. Die gleiche Mitgliedschaft, dreimal, verschieden ist nur der Betrag. Die Stufen heißen nach drei Regisseurinnen, über die wir uns in der Redaktion nie ganz einig werden – das sagt mehr über uns als S, M und L. Nimm die, bei der du nicht kurz zögerst.
Wenn du schon Mitglied bist: DANKE. Du hast diesen Weg möglich gemacht, bevor ich ihn erklären konnte.
Wenn du kostenlos liest: Genau dafür tragen die anderen. Du bist eingeladen, jede Ausgabe zu lesen und weiterzugeben, und niemand rechnet dir etwas vor. Falls du irgendwann selbst einen Teil tragen kannst, weißt du jetzt, wofür.
Wer bezahlt, sieht damit bei Shelfd keinen besseren Film mehr – Mitglieder bleiben nur danach noch ein bisschen länger sitzen und genießen, dass sie den Abend für alle geschmissen haben.
Happy Streaming
David
Was unsere Zeit verdient, entscheiden Menschen.
👀 Unsere Bitte für diese Woche
In den kommenden acht Tagen suchen wir 50 Menschen, die Shelfd mittragen.
Keine Frist, kein Rabatt, kein verschwindendes Angebot. Die Mitgliedschaft bleibt danach offen wie vorher. Ich frage nur in dieser einen Woche ein paar Mal öfter und so deutlich, weil ich ab nächstem Freitag wieder über Filme schreiben will.
Mit der nächsten Magazin-Ausgabe berichten wireuch, wie viele bis dahin dazugekommen sind.
Die Shelfd Mitgliedschaft gibt es für 3,50 €, 4,50 € oder 5,50 € im Monat, jährlich abgerechnet. Jederzeit kündbar.
